Learning Journey

Learning Journey für neue Perspektiven auf Deine Organisation

Eine Learning Journey verbindet Besuche bei drei Organisationen mit direktem Austausch und moderierter Reflexion. Du erlebst mit Deinem Team unterschiedliche Arbeitsrealitäten und prüfst, welche Erfahrungen für Deine Organisation relevant sind.

Du möchtest mit Deinem Führungsteam, einer Projektgruppe oder strategisch Verantwortlichen neue Perspektiven auf ein konkretes Vorhaben gewinnen? Lass uns darüber unverbindlich sprechen.

Für wen eine Learning Journey geeignet ist

Eine Learning Journey eignet sich für Gruppen, die eine gemeinsame Perspektive entwickeln und Beobachtungen außerhalb der eigenen Organisation gemeinsam auswerten möchten.

Das Format passt besonders zu:

  • Führungsteams
  • Projekt- und Programmteams
  • strategischen Arbeitsgruppen
  • Verantwortlichen aus HR, People & Culture und Learning & Development
  • Organisations- und Personalentwickler:innen
  • Change- und Transformationsverantwortlichen
  • Teams mit einem gemeinsamen Entwicklungsanliegen


Besonders hilfreich ist eine Learning Journey, wenn mehrere Beteiligte ihre Einschätzungen abgleichen und eine gemeinsame Grundlage für weitere Entscheidungen schaffen möchten.

Die Learning Journey auf einen Blick

Ein Tag mit drei Praxisstationen

Du besuchst mit Deiner Gruppe drei unterschiedliche Organisationen. Dazu können Start-ups, mittelständische Unternehmen, Konzerne oder Non-Profit-Organisationen gehören.

Maximal 15 Teilnehmende

Die Gruppengröße ermöglicht direkte Gespräche, konkrete Rückfragen und eine gemeinsame Auswertung, an der sich alle Teilnehmenden beteiligen können.

Vorbereitung und Moderation durch cidpartners

Wir klären die Leitfrage, wählen geeignete Praxispartner:innen aus und begleiten die Gruppe während des gesamten Tages.

Was Dein Team durch eine Learning Journey erreicht

Führungsteams und Projektgruppen diskutieren komplexe Fragen häufig innerhalb vertrauter Denk- und Arbeitsmuster. Studien, Vorträge und Fallbeispiele liefern zusätzliche Informationen. Der Bezug zum eigenen Organisationsalltag bleibt dabei oft abstrakt.

Bei einer Learning Journey erleben alle Teilnehmenden dieselben Situationen und führen dieselben Gespräche. Dadurch kann die Gruppe unterschiedliche Einschätzungen auf konkrete Beobachtungen beziehen und gemeinsam Schlussfolgerungen entwickeln.

Eigene Annahmen überprüfen

Der Vergleich mit anderen Organisationen macht vertraute Muster, Gewissheiten und blinde Flecken leichter besprechbar.

Organisationale Praxis verstehen

Du siehst, wie Strukturen, Führung, Zusammenarbeit und Entscheidungen unter konkreten Bedingungen zusammenspielen.

Realistische nächste Schritte ableiten

Die gemeinsame Auswertung hilft Deinem Team, interessante Ideen von übertragbaren Ansätzen zu unterscheiden.

Wie eine Learning Journey Beobachtung, Reflexion und Transfer verbindet

Eine Learning Journey soll mehr bewirken als interessante Eindrücke. Die Teilnehmenden müssen Beobachtungen einordnen, mit ihrer eigenen Situation vergleichen und daraus konkrete Fragen oder Handlungsmöglichkeiten ableiten können.

Dafür verbinden wir vier Lernprinzipien.

Leitfragen und fachliche Impulse geben der Gruppe eine gemeinsame Orientierung. Während der Praxisstationen beobachten die Teilnehmenden konkrete Arbeitsweisen und sprechen mit Praktiker:innen über Entscheidungen, Erfahrungen und Schwierigkeiten.

Erkundungsaufträge können die Besuche ergänzen. Dieses Lernprinzip verbindet Erklären, Beobachten und begleitetes Ausprobieren im Sinne von Tell, Show, Do.

Die Teilnehmenden vergleichen ihre Beobachtungen und machen unterschiedliche Einschätzungen sichtbar. Sie prüfen, welche Erfahrungen für ihre Rollen, Aufgaben und den Kontext ihrer Organisation relevant sind.

Rückmeldungen aus der Gruppe und von den Praxispartner:innen erweitern die eigene Sicht. Sie helfen den Teilnehmenden, vorschnelle Schlussfolgerungen zu erkennen und offene Fragen genauer zu formulieren.

Transferfragen und nächste Schritte verbinden die Beobachtungen mit aktuellen Herausforderungen der eigenen Organisation.

Damit Erkenntnisse im Arbeitsalltag wirksam werden, müssen passende Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Handlungsspielräume geklärt sein.

Die Learning Journey folgt drei Lernphasen

Die vier Lernprinzipien greifen in drei Phasen ineinander. Jede Phase erfüllt eine eigene Funktion: Die Foundation schafft eine gemeinsame Grundlage, die Exploration öffnet den Blick für andere Arbeitsrealitäten und die Integration verbindet die Beobachtungen mit der eigenen Organisation.

Phase 1: Foundation

EINE GEMEINSAME FRAGESTELLUNG ENTWICKELN

Vor der Learning Journey klären wir, was die Gruppe untersuchen und anschließend besser beurteilen oder entscheiden können soll.

Daraus entstehen die Leitfragen und Beobachtungsaufträge für die drei Praxisstationen.

Schwerpunkt

Verstehen und Reflexion

Phase 2: Exploration

ANDERE ARBEITSREALITÄTEN ERKUNDEN

Während der Praxisstationen untersucht die Gruppe, wie andere Organisationen mit der gewählten Fragestellung umgehen.

Die Teilnehmenden fragen nach Entscheidungen, Schwierigkeiten, Lernprozessen und den Bedingungen, unter denen eine Vorgehensweise funktioniert.

Schwerpunkt

Beobachtung, Reflexion und Erkundungsaufgaben

Phase 3: Integration

ERKENNTNISSE AUF DIE EIGENE ORGANISATION BEZIEHEN

Zwischen den Stationen und zum Abschluss ordnet die Gruppe ihre Beobachtungen ein.

Die Teilnehmenden klären, welche Ansätze für die eigene Organisation relevant sind, welche Voraussetzungen dafür fehlen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Schwerpunkt

Transferaufgaben und Feedback

Was Du von einer Learning Journey mit cidpartners erwarten kannst

Auswahl entlang Deiner Fragestellung

Wir wählen die drei Praxisstationen nach ihrem Erkenntniswert für Deine Gruppe aus. Die Organisationen sollen unterschiedliche Perspektiven auf Deine Lern- oder Entscheidungsfrage ermöglichen.


Offene Gespräche über die Praxis

Die Gespräche behandeln konkrete Entscheidungen, Schwierigkeiten, Zielkonflikte und Lernprozesse. Die Teilnehmenden erhalten dadurch ein differenziertes Bild der besuchten Organisation.


Vergleich unterschiedlicher Organisationskontexte

Drei Stationen machen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar. Deine Gruppe erkennt, welche Arbeitsweisen an bestimmte Strukturen, Rollen oder kulturelle Bedingungen gebunden sind.


Moderierte Einordnung während des Tages

Kurze Reflexionsphasen verbinden die einzelnen Besuche. Die Gruppe hält Beobachtungen fest, vergleicht Einschätzungen und entwickelt Fragen für die nächste Station.


Transfer auf Deine Organisation

Die Abschlussauswertung bezieht die Erfahrungen auf Deine konkrete Situation. Deine Gruppe formuliert relevante Erkenntnisse, offene Fragen und mögliche nächste Schritte.

So planen wir gemeinsam Deine Learning Journey

Wir besprechen, was die Gruppe durch die Learning Journey besser verstehen, beurteilen oder entscheiden können soll.

Dabei berücksichtigen wir die Rollen der Teilnehmenden, den Kontext Deiner Organisation und die Verbindung zu laufenden Vorhaben.

Wir entwickeln Auswahlkriterien und suchen drei Organisationen, die unterschiedliche Perspektiven auf Deine Fragestellung ermöglichen.

Eigene Kontakte können einbezogen werden, wenn sie zur Leitfrage passen und einen offenen Austausch ermöglichen.

Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu den Praxispartner:innen, den Leitfragen und ihren Beobachtungsaufträgen.

Gleichzeitig stimmen wir die Gespräche mit den Praxispartner:innen ab.

Wir begleiten die Gruppe durch die drei Stationen und moderieren die Reflexionsphasen. Zum Abschluss verbindet die Gruppe ihre Beobachtungen mit der eigenen Organisation und formuliert mögliche nächste Schritte.

Learning Journey als Baustein von Change Advanced

Die Learning Journey ist ein fester Lernbaustein der Qualifizierung Change Advanced.

Die Teilnehmenden besuchen drei Praxispartner:innen an einem Tag und sprechen mit Menschen, die Veränderung, Führung und Zusammenarbeit in ihren Organisationen gestalten. Die Gruppe reflektiert ihre Beobachtungen innerhalb des Moduls und greift sie im weiteren Programm erneut auf.

Change Advanced verbindet dadurch externe Perspektiven mit persönlicher Reflexion, Fallarbeit und der Entwicklung eigener Change-Architekturen.

Häufig gestellte Fragen

Eine Learning Journey von cidpartners ist ein moderiertes Lernformat mit drei Besuchen bei unterschiedlichen Organisationen. Die Teilnehmenden sprechen mit Praktiker:innen, beobachten konkrete Arbeitsweisen und werten ihre Eindrücke gemeinsam aus. So entstehen belastbare Erkenntnisse für die eigene Organisation.

Ein Unternehmensbesuch gibt Einblick in eine Organisation. Die Learning Journey von cidpartners verbindet drei Praxisstationen durch eine gemeinsame Leitfrage und moderierte Reflexionsphasen. Dadurch kann die Gruppe Unterschiede vergleichen und prüfen, welche Ansätze zum eigenen Organisationskontext passen.

Vor der Learning Journey klären wir die Leitfrage, wählen drei geeignete Praxispartner:innen aus und bereiten die Gruppe vor. Während des Tages besucht die Gruppe die drei Organisationen. Reflexionsphasen zwischen den Stationen und eine gemeinsame Abschlussauswertung sichern die Erkenntnisse.

Das Kernformat der Learning Journey dauert einen Tag und umfasst drei Praxisstationen. Die notwendige Vorbereitung richtet sich nach der Fragestellung und der Zusammensetzung der Gruppe. Bei einer Einbettung in ein größeres Programm können zusätzliche Transfer- oder Vertiefungsphasen folgen.

Die Learning Journey von cidpartners ist für Gruppen mit maximal 15 Teilnehmenden konzipiert. Diese Größe ermöglicht direkte Gespräche mit den Praxispartner:innen, ausreichend Raum für Rückfragen und eine gemeinsame Reflexion, an der sich alle Teilnehmenden beteiligen können.

Die Learning Journey richtet sich nach der konkreten Lern- oder Entscheidungsfrage Deiner Gruppe. Gemeinsam schärfen wir das Thema und entwickeln Leitfragen für die Praxisstationen. Daraus leiten wir ab, welche Organisationen, Rollen und Gesprächspartner:innen relevante Perspektiven bieten.

Eigene Kontakte können als Praxisstation berücksichtigt werden, wenn sie zur Leitfrage passen und einen offenen Austausch ermöglichen. Entscheidend ist, dass die drei Organisationen unterschiedliche Perspektiven zeigen und konkrete Einblicke in Entscheidungen, Schwierigkeiten und Lernprozesse geben.

Eine Learning Journey eignet sich gut für ein einzelnes Führungsteam. Die gemeinsame Erfahrung schafft eine konkrete Grundlage, um unterschiedliche Einschätzungen zu klären, vertraute Annahmen zu überprüfen und Schlussfolgerungen für Führung, Zusammenarbeit und Entscheidungen im eigenen Verantwortungsbereich zu entwickeln.

Die Learning Journey kann in ein Führungskräfte-, Change-, Strategie- oder Teamentwicklungsprogramm integriert werden. Die Einbettung ist besonders sinnvoll, wenn die Teilnehmenden ihre Beobachtungen später vertiefen, erproben oder in konkrete Entscheidungen und Veränderungsschritte überführen sollen.

Der Ort richtet sich nach der Fragestellung, der Erreichbarkeit für die Gruppe und der Verfügbarkeit geeigneter Praxispartner:innen. Entscheidend ist, dass die drei Stationen relevante und unterschiedliche Einblicke ermöglichen. Deshalb ist die Qualität der Praxispartner wichtiger als eine bestimmte Stadt.

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