Trainings­design

Trainings­designs, die am Arbeitsalltag ansetzen

Unsere Trainingsdesigns setzen bei den Aufgaben, Rollen und Entscheidungen der Teilnehmenden an. Gemeinsam klären wir, was die Qualifizierung verändern soll und woran sich später zeigt, dass das Gelernte im Arbeitsalltag angewendet wird.

Daraus entwickeln wir ein Lernkonzept, das fachliche Orientierung, begleitetes Ausprobieren, Reflexion, Feedback und konkrete Praxisaufgaben verbindet. Den Entwurf testen wir früh und entwickeln ihn gemeinsam mit den Beteiligten weiter.

Je nach Bedarf entsteht daraus ein einzelnes Inhouse Training oder ein mehrstufiges Qualifizierungsprogramm für unterschiedliche Zielgruppen. Auch Trainer:innen können dabei gezielt einbezogen und vorbereitet werden.

Lass uns darüber sprechen, wie ein passendes Trainingsangebot für Dich aussehen kann.

Trainingsdesign oder Learning Journey?

Ein Trainingsdesign passt, wenn Du ein Training oder Qualifizierungsprogramm neu entwickeln, überprüfen oder weiterentwickeln möchtest.

Eine Learning Journey ist das passende Angebot, wenn Teilnehmende neue Perspektiven durch Einblicke in andere Organisationen, Gespräche mit Praktiker:innen und gemeinsame Reflexion gewinnen sollen.

Wie Teilnehmende Gelerntes sicher in ihren Arbeitsalltag übertragen

Transfer beginnt nicht erst nach dem Training. Bereits bei der Konzeption muss klar sein, welche Aufgaben die Teilnehmenden bewältigen, welche Entscheidungen sie treffen und welche Situationen sie sicherer gestalten sollen.

Dafür betrachten wir drei Ebenen.

Gewünschtes Ergebnis klären

Was sollen Teilnehmende nach der Qualifizierung verstehen, entscheiden oder anwenden können? Ein klares Ziel hilft, Inhalte zu priorisieren und das Training auf das Wesentliche auszurichten.

Anwendungs­situationen konkretisieren

In welchen Aufgaben, Gesprächen oder Entscheidungen brauchen Teilnehmende die neue Kompetenz? Konkrete Situationen bilden die Grundlage für passende Praxisfälle, Übungen und Transferaufgaben.

Rahmen­bedingungen berücksichtigen

Welche Rollen, Prozesse und Handlungsspielräume unterstützen die Anwendung? Wo organisationale Hindernisse den Transfer erschweren, verbinden wir Trainingsdesign mit Beratung, Coaching oder Facilitation.

Aus Ergebnis, Anwendungssituationen und Organisationskontext leiten wir Lernziele, Inhalte und Formate ab. Methoden folgen erst danach.

Wann eine neues oder überarbeitetes Trainings­design sinnvoll ist

Ein Trainingsdesign hilft besonders, wenn:

  • ein Training viele Inhalte vermittelt, aber wenig Anwendung auslöst,
  • Lernziele und gewünschte Ergebnisse nicht klar beschrieben sind,
  • Übungen und Praxisfälle nicht zu den Aufgaben der Teilnehmenden passen,
  • mehrere Trainer:innen dasselbe Format unterschiedlich durchführen,
  • Präsenz-, Online- und Selbstlernphasen nicht aufeinander aufbauen,
  • ein bestehendes Programm an neue Rollen, Zielgruppen oder strategische Anforderungen angepasst werden muss,
  • eine Veränderung gezielten Kompetenzaufbau bei Führungskräften, Teams oder Multiplikator:innen erfordert.

Welche Form des Trainings­designs zu Deinem Vorhaben passt

Wir analysieren Lernziele, Inhalte, Dramaturgie, Methoden, Materialien und bisherige Rückmeldungen.

Du erhältst eine fachliche Einordnung und priorisierte Empfehlungen für die Überarbeitung. So erkennst Du, welche Bestandteile weiter genutzt werden können und wo Anpassungen erforderlich sind.

Wir entwickeln ein Training mit klaren Lernzielen, passenden Methoden, realistischen Praxisfällen, Lernmaterialien und Transferbausteinen.

Das Format kann in Präsenz, virtuell oder als Blended-Learning-Angebot umgesetzt werden.

Wir verbinden mehrere Trainingsmodule mit Praxisphasen, digitalen Inhalten, Coaching, Peer Learning oder Follow-ups.

Die Lernarchitektur kann unterschiedliche Rollen, Erfahrungsstände und Anwendungssituationen berücksichtigen.

Interne Trainer:innen können bereits an der Konzeption, Pilotierung und Durchführung mitwirken.

Trainer:innenleitfäden, gemeinsame Qualitätsstandards, Tandemdurchführungen und Train-the-Trainer-Formate unterstützen sie dabei, das Konzept sicher zu übernehmen und an unterschiedliche Gruppen anzupassen.

Schaue Dir dafür unser unser Train-the-Trainer-Angebot an

Was das Trainings­design umfasst

Der konkrete Umfang richtet sich danach, ob Du ein bestehendes Training überarbeiten, ein neues Format entwickeln oder ein mehrstufiges Qualifizierungsprogramm aufbauen möchtest.


EINE ZUSAMMENHÄNGENDE LERNARCHITEKTUR

Module, Inhalte, Methoden, Praxisphasen und Transferaktivitäten folgen einem nachvollziehbaren Aufbau.

Bei größeren Programmen kann ein gemeinsames Narrativ die einzelnen Bestandteile mit dem strategischen Ziel der Qualifizierung verbinden.


ABLAUF- UND TRAINER:INNEN LEITFÄDEN

Abläufe, Zeitplanung, Moderationshinweise und Qualitätskriterien schaffen eine verlässliche Grundlage für die Durchführung.

Das unterstützt eine konsistente Qualität, wenn mehrere Trainer:innen, Zielgruppen oder Standorte beteiligt sind.


PRAXISFÄLLE UND LERNMATERIALIEN

Je nach Auftrag entstehen Übungen, Fallbeispiele, Workbooks, Praxiskarten oder digitale Materialien.

Vorhandene Trainingsunterlagen, Kompetenzmodelle und organisationsinterne Beispiele können einbezogen und weiterentwickelt werden.


TRANSFER- UND EVALUATIONSBAUSTEINE

Praxisaufgaben, Feedbackformate, Peergruppen, Coaching oder Follow-ups unterstützen die Anwendung zwischen und nach den Trainingsmodulen.

Gemeinsam definierte Kriterien helfen dabei, Erfahrungen auszuwerten und das Trainingsdesign nach ersten Durchführungen gezielt weiterzuentwickeln.


EINE GRUNDLAGE FÜR INTERNE TRAINER:INNEN

Sollen interne Trainer:innen das Format übernehmen, richten wir Materialien, Qualitätsstandards und Übergabe darauf aus.

Tandemdurchführungen, gemeinsame Pilottrainings oder eine Train-the-Trainer-Qualifizierung können die spätere eigenständige Durchführung vorbereiten.

Wie wir das Trainings­design gemeinsam entwickeln

Wir klären, welchen Beitrag die Qualifizierung leisten soll und in welchen Situationen die Teilnehmenden das Gelernte anwenden werden.

Dabei beziehen wir die Zielgruppe, vorhandenes Wissen, strategische Ziele, Kompetenzmodelle, bestehende Materialien und organisationale Rahmenbedingungen ein.

Gemeinsam mit Auftraggeber:innen, Fachverantwortlichen, internen Trainer:innen und bei Bedarf künftigen Teilnehmenden entwickeln wir Lernziele, Inhalte, Module und Transferaktivitäten.

So verbinden wir fachliche Anforderungen mit Erfahrungswissen und den tatsächlichen Lernbedürfnissen der Zielgruppe.

Ein Prototyp oder eine Pilotgruppe zeigt, wie das Trainingskonzept unter realen Bedingungen funktioniert.

Wir prüfen unter anderem:

  • Sind Ziel und Aufbau verständlich?
  • Passen die Praxisfälle zur Zielgruppe?
  • Unterstützen die Methoden die gewünschte Anwendung?
  • Ist der Zeitrahmen realistisch?
  • Wo zeigen sich Hindernisse für den Transfer?

Rückmeldungen der Teilnehmenden, Beobachtungen der Trainer:innen und erste Anwendungserfahrungen fließen in die Überarbeitung ein.

Die Lernziele geben die Richtung vor. Inhalte, Methoden und Materialien bleiben anpassbar.

Soll das Format später intern durchgeführt werden, bereiten wir die Übergabe gemeinsam mit den künftigen Trainer:innen vor.

Häufig gestellte Fragen

Für den Einstieg brauchen wir Informationen zur Zielgruppe, zum Anlass der Qualifizierung und zur gewünschten Veränderung. Wichtig sind außerdem die Aufgaben und Situationen, in denen die Teilnehmenden das Gelernte später anwenden sollen.

Bestehende Trainingsunterlagen, Kompetenzmodelle, Evaluationen und interne Praxisfälle helfen uns, den Entwicklungsbedarf einzuordnen.

Ja. Wir prüfen vorhandene Präsentationen, Übungen, Praxisfälle, Workbooks und Kompetenzmodelle.

Gemeinsam klären wir, welche Bestandteile Du weiter nutzen kannst, welche angepasst werden sollten und wo Ergänzungen notwendig sind.

Künftige Teilnehmende können ihre Aufgaben, Erfahrungen und Lernbedarfe in Interviews, Workshops oder Design-Sessions einbringen.

So erkennen wir relevante Anwendungssituationen früh und richten das Trainingskonzept an der Realität der Zielgruppe aus.

Die Dauer hängt von der Zahl der Module, den vorhandenen Materialien, den beteiligten Personen und der gewünschten Pilotierung ab.

Die Überarbeitung eines einzelnen Trainings benötigt weniger Entwicklungsschritte als ein mehrstufiges Programm für verschiedene Zielgruppen und Trainer:innen. Nach der Auftragsklärung erhältst Du einen Vorschlag mit Arbeitsschritten und Zeitplanung.

Ja. Interne Trainer:innen können bereits an der Konzeption, Pilotierung und Durchführung beteiligt werden.

Die passenden Kriterien leiten wir aus dem Lernziel und der gewünschten Anwendung ab.

Je nach Auftrag betrachten wir Rückmeldungen der Teilnehmenden, die Anwendung neuer Vorgehensweisen und beobachtbare Veränderungen in Aufgaben, Zusammenarbeit oder Führung. Pilotierungen, Zwischenevaluationen und Reviews liefern Hinweise für die gezielte Weiterentwicklung des Trainingsdesigns.

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