Holacracy – Ein Betriebssystem mit Grenzen

2007 ist Brian Robertson angetreten, um mit Holacracy als Betriebssystem für Organisationen das Arbeiten effektiver, unpolitischer und freudvoller zu gestalten. Robertson ist vielversprechend gestartet, hat er doch erfolgreich etablierte Ansätze in Holacracy vereint. An dieser Stelle seien besonders die Soziokratie von Endenburg oder Getting Things Done von David Allen zu erwähnen. Agile Wissensarbeiter erkennen in der Abbildung der Aufgaben und deren Strukturierung sicher auch das ein oder andere Scrum- oder Kanban-Element wieder.

Holacracy ist sicher eines der spannendsten und gleichzeitig umstrittensten Konzepte der Organisationsentwicklung in den letzten Jahren. Gut zehn Jahre später ist die Kluft zwischen Befürwortern und Kritikern groß. Fakt ist: Holacracy hat als das umfassendste, wenngleich auch nicht fehlerfreie Konzept die Bewegung zur hierarchiefreien Organisation deutlich beschleunigt, denn in der heutigen VUKA-Welt sind Anpassungsfähigkeit und Antifragilität kritische Erfolgsfaktoren für Organisationen.

Warum sind Versuche, Holacracy zu etablieren, gescheitert? Was kommt nach Holacracy und ist es nicht vielleicht doch besser eine individuelle Geschäftsordnung zu entwickeln? Und keinen „One size fits all“-Ansatz zu wählen?

Im Interview mit EWERK spricht Sabri Eryigit, Managing Partner von cidpartners über Potentiale und Grenzen von Holacracy und die mögliche nächste Evolutionsstufe in der Organisationsentwicklung:

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https://www.youtube.com/watch?v=KZQ6Ejzszyk&feature=youtu.be

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