OGSM
Strategische Ziele, Stoßrichtungen und Messgrößen in einem Rahmen verbinden
OGSM verbindet strategische Richtung, messbare Ziele, strategische Stoßrichtungen und Messgrößen in einem kompakten Steuerungsrahmen.
Das zentrale Element ist ein One-Pager, der strategische Richtung und Steuerung übersichtlich miteinander verbindet.
Wir unterstützen Dich dabei, ein OGSM zu entwickeln, das die wesentlichen strategischen Zusammenhänge klar abbildet und sich in die bestehende Steuerung Deiner Organisation einfügt.
Wir betrachten bei OGSM auch das Zusammenspiel mit bestehenden Steuerungsprozessen, Verantwortlichkeiten und unterschiedlichen Organisationsebenen. Je nach Ausgangslage kann zusätzlich die Verbindung mit OKR sinnvoll sein.
Passt OGSM zu Deiner Steuerungslogik?
In einem unverbindlichen Gespräch schauen wir mit Dir darauf, wie Strategie, Ziele und Steuerung heute miteinander verbunden sind und welche Fragen Du mit OGSM klären möchtest.
Was OGSM auf einem One-Pager verbindet
Der OGSM-One-Pager verbindet vier Elemente miteinander. Entscheidend ist ihre gemeinsame Logik: Passen Zielgrößen zur strategischen Richtung? Unterstützen die gewählten Strategies diese Ziele? Und zeigen die Measures, ob Fortschritt entsteht?
Objective
Das qualitative, übergeordnete Ziel gibt den strategischen Rahmen vor.
Goals
Konkrete Zielgrößen machen sichtbar, ob das Objective erreicht wird.
Strategies
Strategische Stoßrichtungen beschreiben, wie die Goals erreicht werden sollen.
Measures & Actions
Messgrößen zeigen Fortschritt, Actions konkretisieren die Umsetzung.
Wann OGSM hilfreich sein kann
OGSM kann besonders dort Orientierung schaffen, wo eine strategische Richtung vorhanden ist, ihre Verbindung zu Zielen und Steuerung aber noch nicht ausreichend klar ist.
Strategie, Ziele und Kennzahlen stehen nebeneinander
Strategische Richtung, Unternehmensziele und KPIs existieren, lassen aber nicht ohne Weiteres erkennen, wie sie zusammenhängen.
OGSM bringt diese Elemente in eine gemeinsame Logik und macht nachvollziehbarer, welche Zielgrößen und Strategies zur übergeordneten Richtung beitragen.
Die strategische Richtung soll kompakt steuerbar werden
Umfangreiche Strategieunterlagen eignen sich nicht immer als laufender Bezugsrahmen für Führung und Steuerung.
Ein OGSM verdichtet zentrale Aussagen auf einen One-Pager und schafft damit einen gemeinsamen Referenzpunkt für strategische Gespräche und Reviews.
Unterschiedliche Ebenen brauchen einen gemeinsamen strategischen Bezug
Unternehmensleitung, Geschäftsfelder und Bereiche arbeiten mit unterschiedlichen Detailgraden und Zeithorizonten.
OGSM kann einen übergeordneten Rahmen schaffen, der auf weiteren Ebenen passend konkretisiert wird. Dabei bleibt nachvollziehbar, wie unterschiedliche Ziele zur gemeinsamen strategischen Richtung beitragen.
Was ein tragfähiges OGSM braucht
Ein ausgefüllter One-Pager ist noch kein funktionierendes Steuerungssystem. Entscheidend ist, ob seine Elemente inhaltlich zusammenpassen und im Alltag tatsächlich für Entscheidungen und Steuerung genutzt werden.
Das Objective braucht eine geklärte strategische Richtung
OGSM ersetzt die strategische Entscheidung nicht.
Wenn grundlegende Optionen oder zentrale Prioritäten noch offen sind, müssen diese zunächst geklärt werden. OGSM verbindet anschließend die gewählte Richtung mit Zielen, Strategies und Messgrößen.
Goals müssen Fortschritt am Objective sichtbar machen
Messbare Ziele sollten nicht allein deshalb in ein OGSM aufgenommen werden, weil entsprechende Kennzahlen bereits vorhanden sind.
Relevant sind Goals, die erkennen lassen, ob sich die Organisation tatsächlich in Richtung ihres Objectives bewegt.
So wird verhindert, dass bestehende KPIs nachträglich einer Strategie zugeordnet werden, ohne ihren strategischen Beitrag zu prüfen.
Strategies müssen priorisieren
Eine lange Maßnahmenliste schafft noch keine strategische Fokussierung.
Die Strategies im OGSM sollten sichtbar machen, welche wesentlichen Wege zur Zielerreichung gewählt werden. Zu viele Stoßrichtungen schwächen die orientierende Funktion des One-Pagers.
Measures müssen Entscheidungen unterstützen
Measures sollen zeigen, wie sich die relevanten Ergebnisse entwickeln und wo weitere Entscheidungen notwendig werden.
Dafür muss geklärt werden, welche Messgrößen tatsächlich etwas über die Goals und Strategies aussagen. Leicht verfügbare Kennzahlen sind nicht automatisch die geeigneten Steuerungsgrößen.
Der One-Pager braucht einen festen Platz in der Steuerung
Ein OGSM entfaltet wenig Nutzen, wenn es nach seiner Erstellung lediglich dokumentiert wird.
Deshalb klären wir, in welchen bestehenden Reviews und Steuerungsformaten der One-Pager genutzt wird, wer für Aktualisierungen verantwortlich ist und wie Anpassungen entschieden werden.
OGSM selbst gibt dafür nur wenige Rollen und Routinen vor. Diese müssen passend zur Organisation gestaltet werden.
OGSM und OKR können sich sinnvoll ergänzen
OGSM und OKR setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
OGSM schafft einen kompakten, längerfristigen strategischen Rahmen. OKR arbeitet stärker mit kürzeren Zielzyklen, transparenter Abstimmung und regelmäßigen Lernschleifen.
Je nach Organisation kann OGSM den strategischen Rahmen bilden, während OKR die Umsetzung auf ausgewählten Ebenen in kürzeren Zyklen unterstützt.
Ob beide Frameworks gemeinsam eingesetzt werden, hängt von den Steuerungsbedürfnissen und den bereits vorhandenen Prozessen ab.
Das cidpartners-Whitepaper „OKR trifft OGSM“ zeigt eine mögliche Verbindung: OGSM übernimmt die längerfristige strategische Rahmung, während OKR auf weiteren Ebenen kurzfristigere, outcome-orientierte Ziele mit dieser Richtung verbindet. Das Whitepaper behandelt dabei auch die notwendige Klärung von Rollen, Ritualen und Schnittstellen.
Wann OGSM hilfreich sein kann
Zu Beginn klären wir, welche strategische Ebene mit OGSM abgebildet werden soll und welche bestehenden Ziele und Steuerungsprozesse berücksichtigt werden müssen.
Darauf aufbauend entwickeln und schärfen wir den OGSM-One-Pager gemeinsam mit den relevanten Beteiligten. Dabei prüfen wir insbesondere, ob Objective, Goals, Strategies und Measures schlüssig miteinander verbunden sind.
Anschließend klären wir, wie OGSM in bestehende Steuerungsroutinen eingebunden wird, welche Verantwortlichkeiten gebraucht werden und wie mit späteren Anpassungen umgegangen wird.
So entsteht eine Steuerungslogik, die zur konkreten Organisation passt, anstatt einen zusätzlichen Parallelprozess aufzubauen.
Der organisationsspezifische und iterative Aufbau eines Steuerungssystems entspricht auch dem Ansatz des zugrunde liegenden cidpartners-Whitepapers.
OGSM weiterdenken
OGSM weiterdenken
OKR trifft OGSM
OKR vs. Strategie
OKR Praxis
Strategie-Themen auf einen Blick
Häufig gestellte Fragen
Was ist OGSM?
OGSM steht für Objectives, Goals, Strategies und Measures.
Das Framework verbindet eine übergeordnete strategische Richtung mit messbaren Zielen, strategischen Stoßrichtungen und Messgrößen in einem gemeinsamen One-Pager. Actions können die konkreten Maßnahmen für die Umsetzung ergänzen.
Wie erstellt man ein OGSM?
Ausgangspunkt ist eine geklärte strategische Richtung.
Darauf aufbauend werden das übergeordnete Objective, messbare Goals, die wesentlichen Strategies sowie passende Measures und Actions miteinander verbunden. Entscheidend ist, die Elemente nicht getrennt auszufüllen, sondern ihre inhaltliche Logik gemeinsam zu prüfen.
Anschließend sollte geklärt werden, wie der One-Pager in die laufende Steuerung eingebunden wird.
Ersetzt OGSM die Strategieentwicklung?
Nein.
OGSM kann eine strategische Richtung strukturieren und ihre Verbindung zu Zielen und Steuerung sichtbar machen. Wenn grundlegende strategische Optionen und Prioritäten noch offen sind, braucht es zunächst Strategiearbeit.
Was ist der Unterschied zwischen OGSM und OKR?
OGSM verbindet eine längerfristige strategische Richtung mit Goals, Strategies und Measures in einem kompakten Rahmen.
OKR arbeitet mit Objectives und Key Results in kürzeren Zielzyklen und nutzt regelmäßige Formate für Abstimmung, Review und Lernen.
Welcher Ansatz sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Steuerungsanforderungen eine Organisation hat.
Kann man OGSM und OKR kombinieren?
Ja, wenn die Verbindung zu den Anforderungen der Organisation passt.
Eine mögliche Logik besteht darin, OGSM für die längerfristige strategische Rahmung zu nutzen und ausgewählte Teile der Umsetzung über OKR in kürzeren Zyklen zu steuern.
Dabei müssen Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und die Verbindung zwischen beiden Zielsystemen klar gestaltet werden.
Muss jede Organisationsebene mit OGSM arbeiten?
Nein.
Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliche Anforderungen an Detailgrad, Zeithorizont und Steuerung. Deshalb sollte geprüft werden, auf welchen Ebenen ein eigenes OGSM einen Mehrwert schafft und wo eine andere Form der Konkretisierung sinnvoller ist.
Wie wird OGSM in bestehende Steuerungsprozesse integriert?
Zunächst wird betrachtet, welche Strategie-, Ziel-, Budget-, Portfolio- und Review-Prozesse bereits bestehen.
Darauf aufbauend lässt sich klären, wo der OGSM-One-Pager als gemeinsamer Bezugsrahmen genutzt wird, welche Verantwortlichkeiten erforderlich sind und in welchen Formaten Fortschritt und Anpassungen besprochen werden.
Je nach Ausgangslage kann zusätzlich die Verbindung mit OKR sinnvoll sein.



