High-Performance-Teams

Produktiv arbeiten und anpassungsfähig bleiben

High Performance heißt für uns nicht, dauerhaft mehr Druck zu machen oder immer noch mehr aus einem Team herauszuholen.

High-Performance-Teams erreichen ihre Ziele und setzen Pläne verlässlich um. Zugleich lernen sie aus Erfahrungen und Misserfolgen und können schnell auf neue Anforderungen reagieren. Produktivität und Anpassungsfähigkeit gehören für uns zusammen.

Unser Leitmodell bündelt zentrale Erkenntnisse der Teamforschung und zeigt, welche Bedingungen nachhaltige Teamleistung unterstützen.

Wo liegt bei Deinem Team der größte Hebel?

Du möchtest besser verstehen, was Dein Team gerade stärkt oder ausbremst? In einem unverbindlichen Gespräch schauen wir auf Deine konkrete Situation und darauf, wo ein sinnvoller Ansatzpunkt liegen könnte.

Drei Merkmale leistungsfähiger Teams

Gemeinsame mentale Landkarten

Gemeinsames Verständnis von Zielen, Rollen und Arbeitswelt

Produktives Teamklima

Vertrauen, psychologische Sicherheit und gemeinsames Commitment

Erfolgskritische Teamprozesse

Zusammenarbeit aufmerksam und strukturiert gestalten

Was hinter den drei Erfolgsmerkmalen steckt

Die drei Merkmale beeinflussen sich gegenseitig. Welche davon für Dein Team besondere Aufmerksamkeit brauchen, hängt von seiner aktuellen Situation ab.

Die Teammitglieder teilen ein gemeinsames Verständnis ihrer Arbeitswelt. Dieses sogenannte Shared Mental Model umfasst drei Bereiche:

  • Fokus: Sinn und Zweck, Kundenerwartungen, Ziele und Prioritäten.
  • Koordination: Rollen, Verantwortlichkeiten, Prozesse und relevante Regeln.
  • Anpassungsfähigkeit: Veränderungen im Umfeld erkennen und wissen, auf welche Expertise und Unterstützung das Team bei neuen Herausforderungen zurückgreifen kann.

Gemeinsame mentale Landkarten erleichtern abgestimmtes Handeln, ohne dass jeder Schritt erneut geklärt werden muss.

Ein produktives Teamklima verbindet die Beziehungs- und Leistungsseite der Zusammenarbeit. Vier Aspekte sind dafür besonders relevant:

  • Vertrauen: Zuversicht in die Verlässlichkeit und Integrität der anderen.
  • Psychologische Sicherheit: Fragen, Kritik, Ideen und Unsicherheiten offen ansprechen können.
  • Kollektive Wirksamkeit: Die gemeinsame Überzeugung, anstehende Aufgaben bewältigen zu können.
  • Ziel-Commitment: Identifikation mit Purpose und Zielen des Teams.

Unser Leitmodell unterscheidet drei Gruppen von Teamprozessen:

  • Übergangsprozesse: Erfahrungen reflektieren, Ziele priorisieren und das weitere Vorgehen planen.
  • Umsetzungsprozesse: Fortschritte beobachten, Informationen austauschen, Aktivitäten koordinieren und sich gegenseitig unterstützen.
  • Interpersonelle Prozesse: Anerkennung geben, konstruktiv mit Belastungen umgehen und Spannungen bearbeiten.


Durch diese Prozesse entstehen und verändern sich gemeinsame mentale Landkarten und das Teamklima. Beides wirkt wiederum auf die Zusammenarbeit zurück.

Entscheidend ist deshalb das Zusammenspiel im Arbeitsalltag, nicht die Summe einzelner Maßnahmen. Im cidPodcast „Was Teams erfolgreich macht“  erläutert Marc Solga diese Wechselwirkung als Kern unseres Leitmodells.

Wo kann Dein Team konkret ansetzen?

Du möchtest besser verstehen, was Dein Team gerade stärkt oder ausbremst? In einem unverbindlichen Gespräch schauen wir auf Deine konkrete Situation und darauf, wo ein sinnvoller Ansatzpunkt liegen könnte.

Das Leitmodell vertiefen oder direkt anwenden

Du möchtest Dich genauer mit den Erfolgsmerkmalen leistungsfähiger Teams beschäftigen oder gemeinsam mit Deinem Team herausfinden, wo Ihr aktuell steht? Dafür stehen Dir zwei Veröffentlichungen zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Nein. High Performance bedeutet für uns nicht, dauerhaft mit maximaler Belastung zu arbeiten. Entscheidend ist, Leistung nachhaltig zu ermöglichen, ohne Lernfähigkeit und Anpassungsfähigkeit zu verlieren.

Teamentwicklung ist der übergeordnete Rahmen für die Weiterentwicklung von Zusammenarbeit.

Bei High-Performance-Teams steht spezifisch die Frage im Mittelpunkt, welche Bedingungen Produktivität und Anpassungsfähigkeit unterstützen und wie diese gezielt weiterentwickelt werden können.

Nein. Das Assessment untersucht keine individuellen Persönlichkeitstypen oder Präferenzen. Es richtet den Blick auf die gemeinsame Arbeitsweise und das kollektive Erleben des Teams.

Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Teams als Gesamtsystem zu reflektieren und gemeinsam Entwicklungsfelder zu identifizieren.

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