Innovative Unternehmenskultur

Qualität durch Verlässlichkeit, Ordnung und Präzision – das waren und sind Stärken einiger der erfolgreichsten deutschen Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb haben Produkte mit dem Siegel „Made in Germany“ weltweit seit Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf. Weil Deutschland kaum über Rohstoffe verfügt, das Lohnniveau hoch ist und der Druck der Märkte durch Globalisierung und digitale Vernetzung immer mehr zunimmt, werden die deutschen Unternehmen sich auch in Zukunft etwas einfallen lassen müssen, um sich mit ihren Produkten durchzusetzen. Aber auch andere Nationen schlafen nicht: Sie entwickeln neue und immer bessere Produkte, liegen in bestimmten Bereichen bereits an der Spitze und sind dabei kreativ, innovativ und flexibel – alles Fähigkeiten, die der „deutschen Gründlichkeit“ im Kern zu widersprechen scheinen. Die alten deutschen Erfolgsrezepte scheinen im globalen Wettbewerb keine Erfolgsgarantie mehr zu bieten. Zumindest nicht, wenn sich die Unternehmen nur auf die Produktion und den Verkauf ihrer Produkte konzentrieren.

Um wirklich einen Schritt nach vorne zu kommen und innovativer zu werden, müssen sie sich darüber Gedanken machen, welche Faktoren ihre Innovationskraft derzeit fördern oder behindern. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, die strategische Ausrichtung, Prozesse und Strukturen zu überprüfen. Vielfach liegen wesentliche Hebel aber auch in der Weiterentwicklung der eigenen Unternehmenskultur. Denn wo Neues entstehen soll, muss für kreatives Denken, Ideenreichtum und Engagement Platz geschaffen werden. Die konkreten Ansätze für eine solche Weiterentwicklung lassen sich z.B. mit einer gezielten Kulturanalyse erschließen. Mit ihrer Hilfe kann das Management die Rahmenbedingungen schaffen, um im Wettbewerb des innovativen Denkens die Nase vorne zu haben.

Ein wichtiger Bestandteil einer innovativen und kreativen Unternehmenskultur ist eine effiziente und wirkungsvolle Kommunikation und Zusammenarbeit.

So kann das Wissen, das bei Mitarbeitern und Führungskräften in verschiedenen Bereichen vorhandenen ist auch gemeinschaftlich genutzt werden. Das ist leichter gesagt als getan. Denn Wissen ist in Unternehmen in der Regel dezentral verteilt – den Organisationsstrukturen zum Trotz. Für das Management heißt dies: Die Chance liegt darin, eine Zusammenarbeit auch quer zur Unternehmensorganisation zu ermöglichen und aktiv zu fördern. Die enge Vernetzung von Organisationseinheiten und die Einbindung interner Fachexperten lassen bisher ungenutzte Potenziale frei werden und tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. Dasselbe gilt für die Nutzung und Einbindung von externen Beratern, aber auch von Verbrauchern beispielsweise über neue Plattformen im Web 2.0.

Doch die Einbindung neuer Akteure kann nur dann funktionieren, wenn die verantwortlichen Führungskräfte wissen, wie sie übergreifende Zusammenarbeit sinnvoll etablieren und steuern können. Sie geben ihren Mitarbeitern Orientierung über klare Zielsetzungen und die Definition von Prozessen und Schnittstellen – und schaffen zugleich den Freiraum für neue Formen der Zusammenarbeit wie z.B. Design Thinking, in denen sich Kreativität und Innovationskraft entfalten können.

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