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Methode: Language and Behavior Profiling®

Einzigartige Möglichkeiten für persönliche Entwicklung, Kommunikation und Recruiting

Wahrscheinlich haben Sie schon erlebt, dass zwei Menschen vollkommen aneinander vorbeireden, obwohl sie dasselbe meinen. Oder ein anderer einfach nicht versteht, was Sie von ihm wollen, als würden Sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Und in der Tat, genauso ist es.

Das LAB Profiling verrät Ihnen, wie Sie „ticken“

Der Kern des Language and Behaviour Profilings (LAB Profiling) besteht darin, dass jeder Mensch Muster hat, die seine Persönlichkeit ausmachen. Diese Muster spiegeln sich in seinen unbewussten Sprachmustern und seiner Körpersprache wider. Das heißt, auch Sie verraten anderen dauernd unbewusst, wie Sie „ticken“, nur sind die wenigsten in der Lage, dies zu entschlüsseln und zu nutzen. LAB Profiling beschreibt anhand von 14 Mustern, wodurch ein Mensch motiviert wird, was er benötigt, um produktiv und erfüllt zu arbeiten und wie er Entscheidungen trifft.

Das Besondere am LAB Profiling ist, dass es zum einen die Analyse der Motivationsfaktoren und Präferenzen und die Ableitung von Handlungsempfehlungen ermöglicht. Zum anderen lassen sich die Muster des Gegenübers im Gespräch identifizieren und die eigene Sprache so anpassen, dass sie maximale Wirkung erzielt.

Die wichtigsten Anwendungsgebiete des LAB Profilings

LAB Profiling wird seit mehreren Jahrzehnten weltweit erfolgreich in verschiedenen Kontexten angewendet. Beispiele für Anwendungsfälle sind:

Persönliche Weiterentwicklung und Coaching

Das Profiling ermöglicht ein umfassendes Bild über die individuellen Motivationsfaktoren und Präferenzen. Hierdurch lassen sich wertvolle Ansatzpunkte zur persönlichen Weiterentwicklung identifizieren, z.B. zur

  • Reflexion eigener Kommunikations- und Denkmuster
  • Steigerung der persönlichen Klarheit in beruflichen und persönlichen Kontexten
  • Erhöhung der eigenen Wirksamkeit im Beruf
  • Reduktion von Energiefressern
  • Konstruktiver Umgang mit unliebsamen Aufgaben
  • Neue Perspektiven mit Blick auf Konflikte und Meinungsverschiedenheiten

Das sind nur einige Beispiele, welche Ansatzpunkte das LAB Profiling liefern kann. Das Profiling erfolgt in der Regel im Rahmen eines Coaching-Prozesses, um identifizierte Entwicklungsfelder nachhaltig umzusetzen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für ein persönliches LAB-Profiling interessieren, unsere Experten beraten Sie gern.

Teamentwicklung und High Performance Teams

Die meisten Teams arbeiten nicht so gut zusammen, wie sie könnten. Der Grund liegt oft darin, dass Diversität - unterschiedliche Denkmuster, Präferenzen und Arbeitsweisen - nicht konstruktiv genutzt wird. Dies führt oft dazu, dass aneinander vorbeigeredet wird, die Beteiligten sich nicht gehört oder verstanden fühlen. Das wirkt sich negativ auf die Zusammenarbeit und Performance im Team aus, mit negativen Konsequenzen für Zusammenarbeit und Performance.

Hier setzt das LAB Profiling an. Durch die Identifikation und das Transparentmachen unterschiedlicher Muster und Präferenzen, werden Kommunikation und Zusammenhalt im Team nachhaltig verbessert und Konflikte lassen sich leicht auflösen.

Das LAB Profiling ermöglicht außerdem die zielgerichtete Zusammenstellung von High-Performance Teams auf Basis von Motivationsfaktoren und Arbeitspräferenzen. Mit Blick auf den Sinn und Zweck des Teams wird dieses so zusammengestellt, dass es in Summe maximal wirksam ist.

Recruiting - Schnell und zuverlässig die richtigen Kandidaten finden

Mit dem LAB Profiling finden Sie schnell und zuverlässig die richtigen Kandidaten für eine Position. Die Methode eignet sich hervorragend, um die Passung fachlich in Frage kommender Kandidaten zu ermitteln. Ein Profiling trägt maßgeblich dazu bei, Entscheidungen losgelöst von persönlicher Sympathie zu treffen. Aus Erfahrung ist vielfach die Person mit der besten Eignung, nicht zwingend die Person, die spontan am sympathischsten ist.

Basierend auf den Anforderungen der Position erstellen wir gemeinsam mit unseren Kunden ein Ideal-Profil. Dieses berücksichtigt neben der eigentlichen Aufgabe auch Rahmenbedingungen wie Umfeld, Teamkonstellation und Unternehmenssituation innerhalb derer der Kandidat wirksam werden soll.

Im Anschluss erfolgt die Ist-Profilerstellung mit geeigneten Kandidaten. Im Rahmen eines 30 bis 45minütigen Interviews werden die Motivationsfaktoren und Arbeitspräferenzen des Kandidaten identifiziert und es erfolgt eine sofortige Auswertung. So lässt sich innerhalb kurzer Zeit feststellen, wie genau der Kandidat auf die Stelle passt.

Hierdurch wird die Zahl der Fehleinstellungen deutlich reduziert. Denn oftmals ist es nicht fehlende fachliche Qualifikation, die im Nachgang zu Problemen fühlt, sondern ein mangelnder „Fit“ mit der Aufgabe, dem Team oder der Unternehmenskultur.

Führungskräfte- und Mitarbeiter-Entwicklung

Ist die Führungskraft oder der Mitarbeiter bereit für den nächsten Schritt? Basierend auf den individuellen Motivationsfaktoren und Präferenzen kann mit Hilfe des LAB Profilings der passende berufliche Entwicklungspfad eines Menschen definiert werden. Es lässt sich mithilfe des Profils sehr gut vorhersagen, in welchen Rollen jemand Leistung erbringt bzw. was er benötigt, damit eine gute Passung sichergestellt ist.

Verbesserung der Kommunikation

Die meisten Menschen verwenden in ihrer Kommunikation die Sprache und die Kriterien, die Sie selbst am meisten motivieren und überzeugen würden – zum Beispiel im Job, in Verhandlungen, im Verkauf, in Mails und auch privat. Da es extrem unwahrscheinlich ist, dass Ihr Gegenüber genau dieselben Muster hat wie Sie, verfehlt Ihre Kommunikation meist die Wirkung, die sie haben könnte.

Das LAB Profiling ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge, um effektiver zu kommunizieren. Wer in der Lage ist, die Muster anderer zu erkennen und zu nutzen, kann

  • Sprache so anpassen, dass sie maximale Wirkung bei anderen erzielt,
  • andere Menschen (z. B. Mitarbeiter, Partner, Vorgesetzte) viel leichter motivieren und begeistern,
  • neue Möglichkeiten erschließen, um erfolgreicher zu verkaufen und zu verhandeln,
  • Missverständnisse vermeiden und Konflikte nachhaltig lösen und
  • das Verhalten anderer vorhersagen und verstehen.

Im LAB Profiling Practitioner lernen unsere Teilnehmer, wie sie die Muster fast beiläufig identifizieren und ihre Sprache und die Informationen, die sie geben, flexibel anpassen. Dies bietet einzigartige Anwendungsmöglichkeiten für Kommunikation, Führung, Vertrieb, Verhandlung und vieles mehr.

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Die Leidenschaft von Swantje Allmers besteht darin, in Organisationen und Teams nachhaltig erfolgreich zu machen.

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Wissenschaftlicher Hintergrund des LAB Profilings

Die Grundlage der LAB-Muster stützt sich weitgehend auf die Arbeit von Carl Gustav Jung, wie sie in seinem Buch „Psychologische Typen“ beschrieben sind. Jungs Werk wurde von Isabel Briggs Myers fortgesetzt, die es für die Erstellung des „Myers-Briggs-Type-Indicator“ benutzte.

Diese „einfachen LAB Muster“ wurden hauptsächlich von Leslie Cameron-Bandler zu „komplexen LAB Mustern“ weiterentwickelt. Rodger Bailey kreierte auf dieser Grundlage einen Fragebogen, um diese Muster strukturiert zu erfassen. Hierfür verwendete er den Namen „Language and Behaviour Profile – kurz: LAB-Profile“.

Denkstrukturen erkennen und nutzen

Um die LAB Muster zu erkennen, spielen Inhalt bzw. Themen des Gesagten eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, welche Worte und Sprachmuster das Gegenüber im jeweiligen Kontext verwendet. Ein Großteil der Muster lässt sich schon durch bloßes Zuhören identifizieren, sobald Ihnen klar ist, woran Sie diese erkennen.

Darüber hinaus können Sie die Muster Ihres Gesprächspartners auch anhand bestimmter Fragen identifizieren, die Sie leicht in jede Konversation einfließen lassen. Gerade Personaler arbeiten in Einstellungsgesprächen mit einem hierfür entwickelten Fragekatalog, mit dem sie innerhalb kurzer Zeit ein vollständiges LAB Profile (Language and Behaviour Profile) der jeweiligen Person anlegen.

Die Merkmale im LAB Profil

MOTIVATIONALE MERKMALE

Die ersten sechs Kategorien des LAB Profiles zeigen Ihnen, wodurch Menschen motiviert werden und wie ihre Motivation und Aufmerksamkeit aufrechterhalten werden.

MERKMALE DER INFORMATIONSVERARBEITUNG

Die weiteren Kategorien des LAB Profiles zeigen Ihnen, wie Menschen Informationen verarbeiten, d.h., welche Art von Aufgaben und Umgebung sie brauchen, um in einem gegebenen Kontext maximal produktiv zu sein, und wie sie von etwas überzeugt werden.

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LAB PROFILING® PRACTITIONER BROSCHÜRE

Hier finden Sie alle Informationen zum LAB Profiling® Practitioner als pdf-Broschüre.

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Die wichtigsten Metaprogramme im Überblick

Motivationsniveau (Proaktiv / Reaktiv)

Das Motivationsniveau beschreibt, wie schnell eine Person ins Handeln kommt. Es gibt zwei wesentliche Muster:

Reaktiv

Eine Person im reaktiven Modus fühlt sich wohl, wenn sie erst über etwas nachdenken kann. Sie analysiert gern, plant gern und wägt gern das für und wider ab. Oft wartet sie, dass andere die Initiative ergreifen.

Proaktiv

Proaktive Menschen sind davon motiviert, schnell ins Handeln zu kommen. Für sie ist Warten, Analysieren, Planen eine Qual. Sie ergreifen die Initiative gerne selbst.

Kriterien

Kriterien sind die Punkte, die in einem spezifischen Kontext wirklich entscheidend sind für die Person. Wenn du diese Kriterien nutzt, kann die andere Person kaum widerstehen, „Ja“ zu sagen. Frage, was der anderen Person im jeweiligen Kontext wichtig ist und nutze die genauen Worte, um sie zu überzeugen.

Richtung

Die Richtung beschreibt, was eine Person zum Handeln bewegt und in welche Richtung sie motiviert ist. Motiviert es sie, Ziele zu erreichen oder etwas Negatives zu vermeiden bzw. zu beseitigen? Auch hier gibt es zwei Muster:

Auf etwas zu

Zielerreichen ist das, was diese Menschen motiviert. Sie wollen etwas erreichen und bleiben auf ihr Ziel fokussiert, setzen klare Prioritäten. Sie verwenden wenig bis keine Zeit darauf, darüber nachzudenken, was schiefgehen könnte und übersehen leicht mögliche Hindernisse.

Von etwas weg

Diese Menschen sind sehr gut darin, Probleme und mögliche Hindernisse zu erkennen. Es motiviert sie, diese zu vermeiden und zu lösen. In Planungsphasen geben sie sehr wertvolles Input und sind zum Beispiel hervorragende Krisenmanager. Es fällt ihnen oft schwerer, Prioritäten zu setzen und zu verfolgen.

Quelle der Motivation

Die Quelle beschreibt, wo sich die Motivation und Meinung einer Person bildet. Benötigt die Person externes Feedback oder basiert ihre Meinung auf eigenen Kriterien und Standards?

External

Menschen, die im jeweiligen Kontext external sind, benötigen Feedback, Meinungen und Anleitung von außen, um zu wissen, ob sie einen guten Job machen und um motiviert zu bleiben. Informationen interpretieren diese Menschen tendenziell als Anweisungen.

Internal

Menschen im internalen Modus beurteilen die Qualität ihrer Arbeit selbst basierend auf ihren eigenen Standards. Sie beziehen Meinungen und Informationen von außen ein, entscheiden allerdings anhand ihrer eigenen Maßstäbe. Anweisungen nehmen diese Menschen z. B. eher als Informationen wahr, daher sind sie schwerer zu führen.

Grund der Motivation

Das Programm beschreibt, ob ein Mensch gern Regeln und Prozeduren befolgt (und benötigt) und Prozesse von Anfang bis Ende durchführt oder ob es ihn motiviert, ständig nach neuen Lösungen und Möglichkeiten zu suchen und alternative Vorgehensweisen zu haben.

Optional

Optionale Menschen lieben es, die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen und Vorgehensweisen zu haben. Sie interessieren sich dafür, was noch möglich ist, anstatt Prozessen und Regeln zu folgen. Sie werden leicht durch neue Möglichkeiten abgelenkt weshalb sehr optionale Menschen Angefangenes oft nicht beenden.

Prozedural

Prozedurale Menschen brauchen Prozesse und Strukturen, um motiviert zu sein. Sie glauben, dass es einen richtigen Weg gibt, Dinge zu erledigen und folgen Prozeduren. Was sie angefangen haben, beenden sie auch.

Entscheidungsfaktoren

Diese Muster zeigen, wie oft eine Person Veränderung benötigt und wie sie auf Veränderungen reagiert. Es gibt hier drei wesentliche Muster:

Gleichheit

Menschen mit einem Gleichheitsmuster motiviert es, wenn die Dinge in einem bestimmten Kontext gleich bleiben. Sie fokussieren sich auf das, was sie bereits kennen und wünschen sich nur alle 15 bis 25 Jahre größere Veränderungen. Sie haben Probleme, sich an Veränderungen anzupassen.

Gleichheit mit Ausnahmen

Gleichheit mit Ausnahmen bedeutet, dass Menschen es im jeweiligen Kontext bevorzugen, wenn der Rahmen identisch bleibt. Sie brauchen allerdings evolutionäre Fortschritte in diesem Rahmen. Größere Veränderungen wünschen sie sich nur alle 5 bis 7 Jahre.

Unterschiedlichkeit

Wer ein Unterschiedlichkeitsmuster in einem bestimmten Kontext hat, wird durch Neues und Veränderungen motiviert. Gleichheit oder nur evolutionärer Fortschritt ist für diese Menschen qualvoll. Sie bevorzugen alle 1 bis 2 Jahre größere Veränderungen.

WELCHE MUSTER GIBT ES NOCH?

Neben den oben beschriebenen Programmen gibt weitere Muster, die ausdrücken, welche Art von Aufgaben eine Person benötigt und in welcher Umgebung sie am produktivsten arbeitet:

  • Arbeitet sie lieber an Details oder ist sie am besten, wenn es um das Halten eines Gesamtüberblicks geht?
  • Bemerkt sie das non-verbale Verhalten anderer oder ist ihre Aufmerksamkeit eher nach innen gerichtet?
  • Wie reagiert sie auf Stress?
  • Welche Arbeitsumgebung benötigt sie, um am produktivsten zu sein?
  • Liegt ihr Fokus auf Gedanken, Menschen, Gefühlen oder geht es ihr darum, Dinge zu erledigen?
  • Welche Verhaltensregeln wendet sie auf sich und andere an?
  • Wodurch kann sie am leichtesten überzeugt werden? (Dies ist auch im Kontext Vertrieb und Verhandlungen extrem wichtig.)